Ach Du Liebes Geld (#ADLG) Folge 2 – Das haben Kreuzfahrten mit der Geldanlage gemein

„Ach, du liebes Geld” (#ADLG) fokussiert sich auf die Schnittstelle zwischen dem täglichen Leben und unserem Finanzleben.

Wir lieben, heiraten, spielen Lotto, gehen ab und an zum Sport oder mit Freunden und Familie auf eine Kreuzfahrt. Dabei treffen wir oft die richtigen, manchmal aber auch die falschen Entscheidungen. Vor allem aber haben wir dabei die fantastische Möglichkeit uns selbst besser kennenzulernen.

Genau darum geht es bei der Serie aus acht verschiedenen Filmen. Warum tun Menschen, was sie tun? Und das auch übertragen auf Geld und die Geldanlage.

Kurzum: Wer sich selbst besser versteht, trifft auch die besseren Entscheidungen – und zwar im echten Leben und bei der Geldanlage.

Folge 2 – Das haben Kreuzfahrten mit der Geldanlage gemein
Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön. Und deshalb lade ich Sie heute ein! Wie wär’s? Sie und ich auf einem Ozeandampfer, um uns herum nur das blaue Meer und bei einem Pina Colada auf dem Panoramadeck versinkt die Südseesonne am Horizont. Keine Frage, Kreuzfahrten liegen voll im Trend. Mehr als jeder dritte Deutsche träumt von einer Reise über die sieben Weltmeere, und allein letztes Jahr haben sich bei uns über 1,8 Millionen Menschen diesen Traum erfüllt.17 Hat der Koch jetzt auch noch ein Reisebüro aufgemacht, werden Sie vielleicht fragen? Keine Sorge: habe ich nicht! Ich weiß nur, dass wir Anleger von so einer Kreuzfahrt etwas Entscheidendes mitnehmen können. Zu Beginn jeder Reise findet nämlich eine Sicherheitsübung statt, damit alle Passagiere wissen, was im Notfall zu tun ist. Und jetzt die Mutter aller Fragen: Was machen Sie eigentlich, wenn die Börse einmal in schwere See kommt? Wenn Sie darauf keine Antwort haben, kommt hier die ultimative Rettungsübung für Ihr Portfolio. Denn frei nach Isaac Newton ist an der Börse nur eines sicher: Was lange Zeit nach oben geht, geht irgendwann auch wieder nach unten. Die erste Sicherheitsregel lautet daher: Akzeptieren Sie fallende Kurse als etwas ganz Normales. Wer in stürmischen Zeiten überreagiert, macht Fehler, und Fehler kosten immer Geld. Außerdem haben niedrige Kurse haben auch ihren Vorteil. Oder haben Sie beim Shoppen etwa was gegen Sonderangebote? Zumal die Welt Ihrer Geldanlage ja nicht nur aus Aktien besteht, sondern genauso aus Anleihen, Rentenfonds, Rohstoffen, und ja: Selbst eine Birkin Bag von Hermès kann ein reizvolles Investment sein. Je breiter sie Ihr Geld also streuen, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Portfolio Schlagseite bekommt. Der zweite Rettungsring ist die richtige Gewichtung zwischen Ihren Aktien und den anderen Anlageformen. Wer mit seiner Strategie auf Kurs bleiben will, nimmt ab und zu Gewinne mit und reduziert bei boomenden Kursen seinen Aktienanteil. Bricht die Börse dagegen ein, gehen Sie bitte nicht von Bord, sondern stocken Ihren Aktienanteil lieber auf. Das Wichtigste im Leben ist allerdings der gesunde Schlaf! Und deshalb kommt hier Regel Nummero drei: Fragen Sie bloß nicht, wann Ihr Börsenschiff in den nächsten Sturm gerät, sondern nur, wann Sie Ihr Geld wieder zurück brauchen. Denn das erste weiß nur der Gott des Meeres. Das zweite dagegen wissen allein Sie. Ihr ganz persönlicher Anlagehorizont ist also die alles entscheidende Variable für ihre Strategie, und nur mit der haben Sie immer eine handbreit Wasser unterm Kiel. Und jetzt wünsche ich Ihnen und Ihrem Geld eine gute Reise. Schiff ahoi!

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